Aufruf zur Belagerung der Bremer Filiale der Deutschen Bank

Für die kommenden Wochen und Monaten sind vielerlei Protest-Aktivitäten angekündigt, denn die Folgen der Kapitalismuskrise, wie Machtmisbrauch, Austeritätspolitik und grassierende Armut im südlichen Europa rufen auch in Deutschland vermehrt Widerstand auf den Plan.
Aktuellster und für die Region Nordwest nächstgelegener Anlaufpunkt ist Bremen.
Aus Anlaß der Vorreiterrolle der Deutschen Bank in den im globalen Maßstab Hunger verursachenden Nahrungsmittel-Spekulationen und der ‘Landgrabbing’ genannten Boden-Enteignung der Ärmsten in den Ländern des Südens, soll der Bremer Sitz der Deutschen Bank für 24 Stunden belagert werden, um ein deutliches Zeichen der Solidarität und des Widerspruchs zu setzen.

Die Initiatoren von afrique-europe-interact laden unter dem Titel: Neokolonialen Landraub und Nahrungsmittelspekulation stoppen. Für Ernährungssouveränität und ein gutes Leben für alle! dazu ein, am 17. April, pünktlich ab 16.30 Uhr an der Belagerung auf dem Bremer Domshof teilzunehmen – inklusive großer Versammlung („Asamblea“), Volksküche, Konzert, Theater, Film und vielem mehr. Bitte Stühle, Zelte, Regenschutz, Infomaterialien, eigene kulturelle Beiträge etc. mitbringen.

Die Belagerung schliesst bewusst eine Blockade aus, da sich die Aktion nicht gegen die Angestellten der Bank richtet, sondern gegen deren Konzernstrategie, welche Millionen von Menschen Elend, Hunger und Tod aussetzt und sie dadurch ihrer skrupellosen Profitmaximierung opfert.
Mehr Informationen zur Belagerung: siehe website von afrique-europe-interact.

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