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	<title>Kommentare zu: Grundeinkommen angekommen: Piraten machen vage ernst</title>
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		<title>Von: Milisted</title>
		<link>http://www.big-grundeinkommen.de/2011/12/06/grundeinkommen-angekommen-piraten-machen-vage-ernst/#comment-64</link>
		<dc:creator>Milisted</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 23:11:04 +0000</pubDate>
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		<description>Werte Frau Sommer,Wer hat denn behauptet, dass ein Grundeinkommen alle Probleme lf6st? Es geht doch darum, einen Mindestkonsens der Existenzgrundsicherung ffcr jeden zu ermf6glichen. Wer soll das bzlehaen? Wir alle bzlehaen das, genauso wie Sie bezahlt werden von uns allen. Erst wenn Existenznot beseitigt ist, dann ist jeder frei zu arbeiten,zu schaffen, zu tun, sei es Erwerbsarbeit oder auch soziale Arbeit, Familienarbeit oder anderes, das nicht entlohnt wird. Und wenn es genfcgend vernfcnftige Arbeitsple4tze gibt, wird der Grodfteil der Menschen  auch arbeiten. Und wenn es Bildung gibt, werden sich die Menschen auch bilden. Und wenn sich Arbeit wieder lohnt, werden die Menschen auch arbeiten und zu ihrem Existenzminimum dazuverdienen. Die Dynamik entsteht aus der Gesellschaft selbst; denn es liegt im Menschen, dass er sich entwickeln mf6chte und etwas aus seinem Leben machen mf6chte. Und wenn das nicht so ist, dann  ist irgendetwas faul im Leben, in der Familie, den Bedingungen, der Gesellschaft. So sehe ich das. Dann muss da etwas gee4ndert werden.Es we4re lf6blich, wenn Politiker ihre Hausaufgaben machen und ffcr bessere Rahmenbedingungen sorgen als immer nur mit Sanktionen und Rekrutierung versuchen Menschen in preke4re Arbeitsverhe4ltnisse zu schicken. Es we4re lf6blich, wenn das Vertrauen, das die Bfcrgerinnen und Bfcrger in die Politiker stecken, auch zurfcckkommt als Vertrauen in die  Leistungsbereitschaft und Intelligenz der Bfcrger. Aber in der Regel wird davon ausgegangen, dass der Durchschnittsmensch von Grund auf faul ist und sich ausruht, wenn ffcr seine Grundbedfcrfnisse gesorgt ist.Wenn es uns allen gleich gut ginge, dann we4re das vielleicht auch so, dann mfcssten wir uns nicht mehr so anstrengen – aber die Realite4t in Deutschland ist, dass zu viele Menschen finanziell am unteren Rand sind. In der Vergangenheit haben die Menschen reingeklotzt, um sich ein wfcrdiges Leben aufzubauen, auf das sie stolz sein konnten. Aber die Bedingungen und Aussichten auf Erfolg sind heute ganz anders und ziemlich dfcnn. Das muss  doch endlich auch mal zur Kenntnis genommen werden und in tragfe4hige neue finanzielle Sicherungssysteme umgesetzt werden.Geld alleine bewegt nichts. Das ist nur Papier. Es sind die Menschen, die etwas bewegen. solange sie nicht durch Maschinen und Roboter ersetzt wurden. Wenn das Geld nicht zuerst dem Menschen dient, sondern sich selbst maximieren soll durch die Arbeit der Menschen, dann ist das moderne Ausbeutung und alles andere als solidarisch. Machen Sie, werte Frau Sommer,  doch einen besseren Vorschlag als diese Idee vom Grundeinkommen in jeglicher Hinsicht niederzumachen. Aber bitte nicht immer die gleichen Me4rchen von der Vollbesche4ftigung. Etwas Neues ist angesagt. Neue Ideen niedermachen ist leicht!Mit freundlichem GrudfMyriam S.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werte Frau Sommer,Wer hat denn behauptet, dass ein Grundeinkommen alle Probleme lf6st? Es geht doch darum, einen Mindestkonsens der Existenzgrundsicherung ffcr jeden zu ermf6glichen. Wer soll das bzlehaen? Wir alle bzlehaen das, genauso wie Sie bezahlt werden von uns allen. Erst wenn Existenznot beseitigt ist, dann ist jeder frei zu arbeiten,zu schaffen, zu tun, sei es Erwerbsarbeit oder auch soziale Arbeit, Familienarbeit oder anderes, das nicht entlohnt wird. Und wenn es genfcgend vernfcnftige Arbeitsple4tze gibt, wird der Grodfteil der Menschen  auch arbeiten. Und wenn es Bildung gibt, werden sich die Menschen auch bilden. Und wenn sich Arbeit wieder lohnt, werden die Menschen auch arbeiten und zu ihrem Existenzminimum dazuverdienen. Die Dynamik entsteht aus der Gesellschaft selbst; denn es liegt im Menschen, dass er sich entwickeln mf6chte und etwas aus seinem Leben machen mf6chte. Und wenn das nicht so ist, dann  ist irgendetwas faul im Leben, in der Familie, den Bedingungen, der Gesellschaft. So sehe ich das. Dann muss da etwas gee4ndert werden.Es we4re lf6blich, wenn Politiker ihre Hausaufgaben machen und ffcr bessere Rahmenbedingungen sorgen als immer nur mit Sanktionen und Rekrutierung versuchen Menschen in preke4re Arbeitsverhe4ltnisse zu schicken. Es we4re lf6blich, wenn das Vertrauen, das die Bfcrgerinnen und Bfcrger in die Politiker stecken, auch zurfcckkommt als Vertrauen in die  Leistungsbereitschaft und Intelligenz der Bfcrger. Aber in der Regel wird davon ausgegangen, dass der Durchschnittsmensch von Grund auf faul ist und sich ausruht, wenn ffcr seine Grundbedfcrfnisse gesorgt ist.Wenn es uns allen gleich gut ginge, dann we4re das vielleicht auch so, dann mfcssten wir uns nicht mehr so anstrengen – aber die Realite4t in Deutschland ist, dass zu viele Menschen finanziell am unteren Rand sind. In der Vergangenheit haben die Menschen reingeklotzt, um sich ein wfcrdiges Leben aufzubauen, auf das sie stolz sein konnten. Aber die Bedingungen und Aussichten auf Erfolg sind heute ganz anders und ziemlich dfcnn. Das muss  doch endlich auch mal zur Kenntnis genommen werden und in tragfe4hige neue finanzielle Sicherungssysteme umgesetzt werden.Geld alleine bewegt nichts. Das ist nur Papier. Es sind die Menschen, die etwas bewegen. solange sie nicht durch Maschinen und Roboter ersetzt wurden. Wenn das Geld nicht zuerst dem Menschen dient, sondern sich selbst maximieren soll durch die Arbeit der Menschen, dann ist das moderne Ausbeutung und alles andere als solidarisch. Machen Sie, werte Frau Sommer,  doch einen besseren Vorschlag als diese Idee vom Grundeinkommen in jeglicher Hinsicht niederzumachen. Aber bitte nicht immer die gleichen Me4rchen von der Vollbesche4ftigung. Etwas Neues ist angesagt. Neue Ideen niedermachen ist leicht!Mit freundlichem GrudfMyriam S.</p>
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